Willkommen bei Mirjam Trepte im Tangostudio Halle (Saale)!
Hier ein Rückblick auf die vorangegangenen
Konzerte:
Ensemble für Intuitive Musik
verschoben auf 2013

... traumhaft... fremd... vertraut... versonnen... lieblich... verwunschen... so wirkt auf mich die Musik von EFIM, deren großer Fan ich seit meinem Studium in Weimar bin.
Das Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) hat seit seiner Gründung 1980/81 in 27 Ländern in Europa, Lateinamerika, USA und Asien konzertiert. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Karlheinz Stockhausen arbeiteten die Musiker an dessen "Intuitiver Musik", auf die der Ensemblename zurückzuführen ist.
Ausgangspunkt für eigene Projekte sind oftmals minimale Spielanweisungen oder Konzepte. Charakteristisch ist die enge Verzahnung zwischen akustischen Instrumenten und Live-Elektronik, wodurch nicht nur eine Fülle neuer Klangfarben entsteht, sondern auch bisher kaum vorstellbare kommunikative Prozesse ausgelöst werden. Durch die 8-kanalige Beschallung übernimmt darüber hinaus die Bewegung der Klänge im Raum eine wesentliche Rolle.
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www.matthiasvonhintzenstern.info |
Konzert mit Piadeux
Samstag
8.10.2011 19:30 - 21:00

Piadeux aus Berlin sind Silva Finger an der Violine und Gerhard A. Schiewe am Akkordeon.
Haben wir das Glück, in der Welt von Piadeux Gast zu sein, spüren wir den unglaublichen Zauber, der von ihnen ausgeht und uns von Anfang an gefangen nimmt.
Piadeux ist nicht nur ein Wechselspiel der Instrumente, sondern auch zwischen den Geschlechtern und deren Attributen: Männlich/weiblich, hart/weich, ob aneinander reibend/miteinander klingend, sanftwütig und hinreissend. Ehrfurcht und Stolz begegnen Magie und Charme. Ein feinsinniger Hochseilakt trifft auf tiefe Vibrationen und durch plötzlichen Rollenwechsel entsteht eine andere Dimension.
Wesentlich ist nicht, ob Tango, Musette oder instrumentaler Fado gespielt wird, sondern wie und mit welchem Unterton im jeweiligen Kontext. Silva Finger und Gerhard A. Schiewe fungieren nicht nur als Katalysator zwischen den Welten und Gefühlszuständen – sie sind dabei ein Teil des Ganzen. Die Faszination, die von Ihnen ausgeht ist die Inspiration zwischen ihnen.
Die Arrangements von Gerhard A. Schiewe lassen Komponisten wie Piazzolla, Galliano, Portal, „Madredeus“ in einer nie gehörten Interpretation erklingen, in der sie auf eigene Kompositionen treffen.
Duo Amortal - Barock - Bach - Bandoneon
7.5.2011

Bettina Hartl (Bandoneon),
Dariusz Blaskiewicz (Geige)
Mit den Instrumenten Bandoneon (ursprünglich als "miniaturisierte" Orgel
konzipiert), Geige, Klavier und Gesang stellen die beiden in Berlin
lebenden Künstler Alte Musik des italienischen Barock dem "Tango Nuevo" von
Astor Piazzolla, sowie Werke des estnischen Komponisten Arvo Pärt eigenen
Kompositionen zur Seite.
Im "Tango Nuevo" von Astor Piazzolla finden
sie die Vereinigung von impulshafter, rhythmischer „Erdung“ und lyrisch-
melodischer Intimität.
Der argentinische Komponist und Musiker Astor Piazzolla (1921-1992)
revolutionierte den traditionellen argentinischen Tango und prägte durch
seinen unverkennbaren Stil ein neues Genre: den Tango Nuevo. Durch seine
zwei Heimatstädte Buenos Aires und New York kam er neben dem argentinischen
Tango mit anderen Stilen wie Jazz und Filmmusik in Berührung. Die
Beschäftigung mit klassischen Komponisten wie Bach, Strawinsky und Bartok
dienten ihm als weitere Schlüsselerlebnisse für sein musikalisches
Bewusstsein. So sind die ätherische Leuchtkraft und Transparenz eines Bach,
die greifbare Sinnlichkeit und aufrüttelnde Rhythmik eines Tangos und die
bizarre Klangkunst eines Strawinsky in seinen Werken gleichermaßen
bedeutend.
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www.duoamortal.de |
Trio Fado
9.10.2010

Den Fado könnte man als die portugisische Schwester des argentinischen Tango bezeichnen - eine urbane und gefühlsbetonte Musik, reich an Melancholie und Sehnsucht.
Trio Fado spielt diese Musik mit Hingabe. Die voluminöse rauchige Stimme von António de Brito, in Kontrast zur weichen Stimme von Maria Carvalho und die für den Fado unverzichtbare Guitarra Portuguesa, gespielt von Daniel Pircher, waren die ursprüngliche Besetzung. Inzwischen gehört auch Benjamin Walbrodt mit seinem Cello fest dazu.
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www.triofado.de |
Arne Kühr: Sologitarre
1.5.2010 (Hundisburg)
Arne Kühr studierte in Frankfurt am Main klassische Gitarre. Wir freuen uns auf Werke von Johann Sebastian Bach, Luigi Boccherini, Ferdinando Carulli, Heitor Villa-Lobos und Agustín Barrios Mangoré.
Mantodea.
Deutsche Tangos der 20er und 30er Jahre
3.10.2009

Claudia Tuch (voc)
Gerhard Schiewe (acc)
Mantodea (lat) Fangschrecke, Gottesanbeterin (...) die Fangschrecken haben ein ausgedehntes Balzverhalten (...). Trotzdem kann es vorkommen, dass das Männchen vor oder während der Begattung vom Weibchen teilweise oder vollständig verspeist wird.
Die Schauspielerin und Sängerin Claudia Tuch (übrigens selbst passionierte Tangotänzerin) entführt uns in mit fesselnden, amüsanten und auch melancholischen Geschichten in die Zeit der ersten Blüte des Tangos in Europa. Begleitet wird sie von einem atemberaubenden Virtuosen auf dem Akkordeon, Gerhard Schiewe.
Guillermo Destaillats & TangoPunkt:
Piazzollas Traum und Leidenschaft
9.5.2009

Astor Piazzolla hatte einen Traum: die ihn künstlerisch beengende Tango-Realität
der 50er Jahre in Buenos Aires hinter sich zu lassen und im zeitgenössischen
Musikleben als Komponist Anerkennung zu finden.
Ein Stipendium in Paris brachte ihn aber nicht an dieses Ziel, denn seine
Mentorin Nadia Boulanger lenkte ihn sanft aber bestimmt zurück zu seinen
Wurzeln und Stärken. Piazzolla erfuhr damit den wahrscheinlich besten
Dienst in seinem Leben: Er wurde zu dem Schöpfer avancierten Tangos,
den wir heute so bewundern und vertrat diese Position gegen viele Widerstände
mit der Leidenschaft, die auch aus jedem seiner Werke spricht.
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www.tangopunkt.de |
Hugo Bascopé Romero
11.10.2008

Der
in Bolivien geborene und in Argentinien aufgewachsene Tangospieler Hugo Bascopé
ist ein ausgezeichneter Kenner und großer Liebhaber der Tangokultur
und spielt seit 1954 Tango (also seit über 50 Jahren!).
Hugo spielt eine Sonderanfertigung des Akkordeons, das kurzzeitig und nur
in begrenzter Stückzahl gebaut wurde, und das dem Bandoneonklang sehr
nahe kommt. Er hat ein riesiges Repertoire an Tangos, Tangomilongas, Valses,
Milongas, Candombés, Habaneras und zarter Belle Epoche Musik.
Bögeholz & Mosalini
5.5.2007 und 24.5.2008

Das spektakuläre
chilenisch-argentinsische Tangoduo, das uns schon beim ersten Tango-Frühling
auf Goseck im Mai 2007 begeistert hat.
Vicente Bögeholz und Juanjo Mosalini, preisgekrönt mit dem "Deutschen
Weltmusikpreis RUTH " auf dem TFF Rudolstadt 2006, haben es als Duo in
der Besetzung Gitrarre - Bandoneon schon in die Philharmonie in Berlin geschafft
(das ist ja etwa so eine Qualifikation wie "Carnegie Hall" in den
Staaten) - wie auch das Duo Leonardo Sánchez mit Juan José Mosalini
Senior, dem Herrn Papa von Juanjo. ..., ein gut eingespieltes Duo in dieser
traumhaften kleinen Kombination der beiden klassischen Instrumente des Tango.
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www.duo-boegeholz-mosalini.com |
Wir freuen uns ich auf euch! Bis bald, Mirjam & Max!